PePe´s Welt

herzlich willkommen in der chaotischen, faszinierenden, verrückten, witzigen, melancholischen, verträumten, erstaunlichen ... kurz gesagt: willkommen in meiner Welt.

Montag, Februar 27, 2006

Rosenmontag ...


... also Ausnahmezustand überall um mich herum.
Da ich im Rhein-Main-Gebiet lebe, bin ich quasi mittendrin (statt nur dabei).

Heute darf ich mit meinem Junior auf einen Kindermaskenball gehen.
Ich habe mir auch schon überlegt, welches Kostüm ich anziehen werde. Als Clown kommt man beim Kinderfasching gut an. Knallige Farben, vertrautes Lächeln, ein wenig tollpatschig in der Erscheinung ... und die Kinder lieben es.

"DA SIMMER DABEI! DAT IS PRIIIIMAAA! VIVA COLONIIIIAAAA"

Samstag, Februar 25, 2006

Schwoba ... oifach guat !


Da meine Wurzeln in Schwaben liegen, fühle ich mich selbstverständlich richtig wohl, wenn ich wieder einmal Vertrautes zu hören bekomme.

So geschehen gestern, als ich eine typisch schwäbische Konversation aufgeschnappt habe:
"Send Sie der Ma, wo mein Kloina aus em Bächle zoga hot?"
"Ja - der bin ich"
"Wo isch dem Bua sei Kapp?"

Mehr über schwäbische Eigenheiten und den Schwaben an sich gibt es unter www.petermangold.de

Danke für diese wunderbare Seite - habe mich an der einen oder anderen Stelle auch wiedergefunden.

Freitag, Februar 24, 2006

Tempora mutantur ...




Tempora mutantur, et nos mutamur in illis
(lateinisch: Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in ihnen)


Für mich ist der Stillstand eine andere Form von "sich-rückwärts-bewegen".
Und demnächst stehen auch für mich wieder Veränderungen an. Dazu aber mehr, wenn es soweit ist. Jetzt bin ich erstmal froh darüber, etwas ausspannen zu können.

Denn ...
... ab sofort habe ich drei Wochen Urlaub - wunderbar.

Donnerstag, Februar 23, 2006

Unter Kollegen ...


... sollte man nicht schlecht von anderen Kollegen sprechen.
Es fördert nicht das Vertrauen in einen Menschen, wenn dieser gerade offen und gestenreich über seine Abneigung gegenüber Anderen spricht.

In diesem Zusammenhang bin ich auf die folgende Geschichte gestossen:

Die drei Siebe

Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: "Höre, Sokrates, das muß ich dir erzählen!"
"Halte ein!" unterbracht ihn der Weise, "hast du das, was du mir sagen willst, durch die 3 Siebe gesiebt?" - "Drei Siebe?", fragte der andere voller Verwunderung.

"Ja, guter Freund! Laß sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die 3 Siebe hindurchgeht:
Das erste ist die Wahrheit. - Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"
"Nein, ich hörte es jemanden erzählen und..."

"So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. - Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst, gut?"
Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil..."

"Hm", unterbrach ihn der Weise, "so laßt uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, daß du mir das erzählst?"
"Notwendig nun gerade nicht..."

"Also”, sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so laß es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."


Dies ist ohne Zweifel der bessere Weg im Umgang miteinander.

Mittwoch, Februar 22, 2006

Hajime - Ippon


Nachdem mein Sohn, neben Fussball auch Judo für sich entdeckt hat, bekam er heute seinen ersten Judo-Gürtel ausgehändigt.
Mit Erfolg hat er seine erste Judoprüfung abgelegt und ist jetzt stolzer Träger des weiss-gelben Gürtels (8. Kyu).
Die Farbe des Gürtels steht für die Graduierung und reicht von 9. Kyu (weiß) bis zum 1. Kyu (braun). Die Bezeichnung Kyu steht für "Schüler". Bei höheren Graduierungen spricht man vom 1.-10. Dan (Dan = Meister).



Sein erstes Turnier hatte er bereits am vergangenen Wochenende.
Da hat er einen hervorragenden 3. Platz belegt.

Gratuliere mein Sohn - bin stolz auf Dich !!!

Dienstag, Februar 21, 2006

Aggressionstherapie ?


Vielleicht habe ich die ja wirklich nötig !?

Obwohl ...
... eigentlich bleibe ich noch ganz gelassen, wenn wieder mal der Wocheneinkauf ansteht. Innerlich bin ich ein Vulkan der kurz davor steht auszubrechen. Nach Außen ist davon nichts zu spüren. Höchstens die, die mich wirklich gut kennen, sehen es an meinem Blick. Aber sonst - alles in Ordnung.

Das zumindest ist der Ausgangszustand, wenn ich den Blinker setze und in Richtung Parkplatz des Einkaufszentrums abbiege. Habe ich dann endlich eine Lücke gefunden, die üblicherweise im entferntesten Winkel des quadradkilometergroßen Areals liegt, beschleunigt mein Puls.
Nicht wegen des langen Weges - nein.
Die Kinder streiten sich noch bevor der Motor abgestellt ist, wer den Chip für den Einkaufswagen bekommt, beim Aussteigen fällt ebendieser dann auf den Boden, rollt in Richtung Gulli und verschwindet geräuschlos darin. Um so lauter sind die Beschimpfungen, wer jetzt schuld hat und wer nicht. Bei meinem Versuch den Streit zu schlichten verbünden sich die Beiden - und am Ende habe ich Schuld. Irgendwie komisch.

Um etwas Zeit zu sparen besorge ich die Getränke im Getränkemarkt - der Rest der Familie stürtzt sich, mit diesem gewissen Funkeln in den Augen, in das Konsumparadies. Mutter und Tochter geben die Geschwindigkeit vor, die der Kleine versucht mitzuhalten. Gelingt ihm - also kein Grund zur Panik.
Im Getränkemarkt an der Kasse werde ich dann angefahren - keine Sorge, meine Knochen halten das aus. Freundliches Lächeln einer alten Dame - keine Entschuldigung. Jetzt darf ich noch nicht mal böse sein. Also lächle ich zurück und versuche die Sache zu vergessen. Wenn es nur nicht so höllisch schmerzen würde - Mist aber auch.

Nachdem ich die Getränkekisten im Kofferraum verstaut und mir nur zweimal dabei den Daumen geklemmt habe, mache ich mich ebenfalls auf den Weg in das Einkaufszentrum. Die Suche nach meiner Familie ist dann auch nach ca. einer halben Stunde erfolgreich abgeschlossen. Mutter und Tochter bei den Klamotten - der Sohn bei den Spielsachen.
Hätte ich mir ja eigentlich auch denken können.

Alle eingesammelt - können wir den Einkauf jetzt beginnen ?
Schließlich ist der Wagen noch leer und mein Magen fängt schon langsam an zu knurren.
"Was habt ihr eigenlich in der Zwischenzeit gemacht?"
"Uns nur umgesehen - und dabei dies und das und jenes ..... gefunden".
Nachdem ich dann von allen Seiten davon überzeugt wurde, dass mindestens fünf der 20 Teile wirklich auch mitgenommen werden müssen, setzt sich der Tross dann endlich in Bewegung.

Beim Weichspüleraussuchen muss die Geruchsprobe für jede Sorte an der Flasche gemacht werden. Schließlich sollen die Klamotten ja gut riechen, wenn sie frisch gewaschen sind.
"Schatz, was meinst Du?", werde ich nach der 7. Flasche Weichspüler gefragt.
Ich stehe ungefähr acht Meter entfernt und habe keine Ahnung - lächle freundlich und sag "Nimm den frischen Duft." Letztlich landet die selbe Marke, der selbe Duft wie immer im Wagen - schließlich haben wir eine Allergie und vertragen nicht alles.

Für die nächsten 30 Produkte läuft es nach dem gleichen Muster ab.
Die Reizschwelle sinkt so langsam - mittlerweile ist schon wieder eine Menge Zeit vergangen und weder im Wagen noch im Magen ist etwas Essbares angekommen.

Und dann geht es ganz schnell.
Quasi mit dem Unterarm voraus werden die Regale geleert - unser Wagen dabei immer voller. Diese hektische Phase ist in 10 Minuten abgeschlossen. Jetzt heißt es warten an der Kasse.

Wenn es ums Bezahlen geht, ist meine Familie wieder verschwunden.
Sich noch ein bisschen umsehen und schon mal festlegen, was in der nächsten Woche außerdem erkundet werden muss. Ich bezahle und warte im Kassenbereich bis alle wieder zusammenkommen. Nach ungefähr zwei bis drei Stunden heißt die Devise: Jetzt aber nach Hause und etwas essen.

"Äh - Schatz. Was essen wir eigentlich zu Abend?"
"Keine Ahnung - ich hole was im XY-Markt"

Wozu waren wir eigentlich gerade einkaufen ?

Montag, Februar 20, 2006

Nice try ...


nice try
So ungefähr muss es gewesen sein, als mein Freund und Berater in allen Lebenslagen in der Schule war.

Erstaunlich, wie dieser Mensch mit Problemen fertig wird. Dabei schafft er es immer wieder Lösungen zu finden, bei denen jeder sagt: Eigentlich hätte mir das auch einfallen müssen (können, sollen, ...). Ein echter Profi eben.

Irgendwann sagte er mal zu mir:
"Genial ist es, wenn jemandem die Idee zu Etwas, was jeder Mensch gebrauchen kann, als Erstem einfällt".

Ja - so einfach kann die Welt sein.

Sonntag, Februar 19, 2006

Karpfenfischer ...

Karpfen 36 Pfund
Schon ein seltsames Volk diese Angler im Allgemeinen. Insbesondere sind es aber die Karpfenfischer, die nochmal einen ganz speziellen Teil dieser Gruppe von Jägern und Sammlern der besonderen Art angehören.

Da wird oft nächtelang; nicht selten auch ein ganzes Wochenende oder noch länger - bei teilweise widerlichen Aussenbedingungen - eine Schnur ins Wasser gehängt, um einen möglichst großen Fisch (spez. Karpfen) an Land zu wuchten. Alles andere ist nicht brauchbar.
Dabei gilt die Devise: "Je mehr Kampf, desto größer die Ehre".

Die Dauer des Kräftemessens zwischen dem passionierten Sportfischer und dem an Land zu schaffenden Fang ergibt sich aus dem Kampfgewicht des wehrhaften Tieres. Von einem großen Exemplar spricht der Fachmann ab ca. 35 Pfund (entspricht 22,5 kg !!) aufwärts. Ein Traum ist wohl ein Karpfen mit über 50 Pfund Lebendgewicht - was für ein Monster.
Übrigens: Wenn man Anglern glauben darf, ist jeder Fang ein Monster gewesen ;-)

Ist dies dann endlich geschafft - was durchaus auch mal eine halbe Stunde oder länger in Anspruch nehmen kann - wird der Fang schließlich mit Fotos dokumentiert.
Da unseren Freunden der Natur aber auch daran liegt, am nächsten Wochenende wieder einen dicken Fisch an der Angel zu haben, werden die Karpfen nach einer kurzen Untersuchung wieder ins Gewässer gesetzt.

Ein paar prächtige Bilder der erfolgreichen Jagdszenen sind auf der Homepage der Carp-Angels zu bewundern.

Allzeit "Petri heil".

Samstag, Februar 18, 2006

Vogelgrippe in Dosen ?

Der Artikel "Vogelkopf in US-Konserve gefunden" hat mich dann doch ein wenig nachdenklich gemacht.

Dabei sollte es doch völlig klar sein ...
... wer Wachtelbohnen kauft, darf nicht verwundert sein, einen Vogel in der Dose zu finden.

Sozusagen: "Wachtelbohnen mit ganzen Früchten".

Sachen gibts !

Freitag, Februar 17, 2006

Na endlich ...

... wurde ja auch wirklich Zeit, dass ich mir ein Blog einrichte.

Sowas muss natürlich gebührend eingeweiht werden.
Deshalb erstmal ein Gläßchen Sekt.


(oder zwei ... oder drei ... oder .........)

Mittwoch, Februar 01, 2006

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