PePe´s Welt

herzlich willkommen in der chaotischen, faszinierenden, verrückten, witzigen, melancholischen, verträumten, erstaunlichen ... kurz gesagt: willkommen in meiner Welt.

Samstag, April 29, 2006

Die Nordlichter sind dabei !!!

Für all diejenigen, die sich beim Sprottenblog an dieser Aktion beteiligt haben, sind hier die letzten Neuigkeiten dazu.

Die Jungs sind tatsächlich als Fahnenteam bei der WM.

Gratuliere recht herzlich und freue mich, dass die versammelte Gemeinde so kräftig gepunktet hat. War ´ne riesige Nummer und eine tolle Gemeinschaftsleistung.
Sowas gefällt mir.

Schenkelklopfer (1)

Für die Kategorie "krümel mich weg"
Im Hause des Arztes ist wohl spät am Abend ein Wasserrohr geplatzt. Als der Arzt einen Schlummertrunk aus dem Keller holen will, steht der Keller bereits knietief unter Wasser.
Er ruft einen seiner Patienten an, von dem er weiß, dass dieser Klemptner von Beruf ist. Der aber weigert sich so spät in der Nacht - und schon gar nicht am Wochenende - das Haus zu verlassen. Daraufhin der Arzt:
"Ich bin Arzt und kann mir auch nicht aussuchen, wann meine Dienste gebraucht werden. Und damals, als es Ihnen nicht gut ging, bin ich auch mitten in der Nacht zu Ihnen gefahren. Mitten in der Nacht - und habe geholfen."
Knurrend willigt der Klemptner ein und macht sich auf den Weg.
Beim Arzt angekommen wird er begrüßt und sofort in den Keller geführt.
"Ja", sagt der Arzt, "auf diesem Wege helfen Sie mir, genauso wie ich Ihnen damals geholfen habe."
Der Klemptner bleibt auf der Treppe stehen, wirft einen Dichtungsring in das angestaute Wasser und sagt:
"Sollte helfen. Wenn es in zwei Tagen nicht besser ist, melden Sie sich einfach nochmal bei mir."

Freitag, April 28, 2006

Senil aber fidel

Ich hätte Lust, mich wieder an einem Freitagstexter-Wettbewerb zu beteiligen. Leider habe ich irgendwie den Faden verloren.

Weiß jemand, ob und wo der gerade stattfindet?
Vielen Dank dafür, dass Sie einem alten Mann über die Strasse helfen. Vergeltsgott.

Donnerstag, April 27, 2006

Regen?

Hörst Du das auch?
Dieses leise Klopfen; fast so, als ob jemand um Einlass bittet.
Unaufhörlich - es scheint dringend, oder zumindest wichtig zu sein.

Und dann blickst Du aus dem Fenster - und stellst fest, dass es nur der Regen ist.


Fühlst Du das auch?
Dieses Kribbeln auf der Haut; fast so, als ob jemand Dich streichelt.
Bitte nicht aufhören - es tut doch so gut.

Und dann öffnest Du die Augen - und stellst fest, dass es nur der Regen ist.


Siehst Du das auch?
Diese kleinen Tropfen; sie graben sich langsam ihren Weg.
Nicht zu stoppen - langsam rinnen sie über das Gesicht.

Und dann schaust Du dich um - und stellst fest, dass es aufgehört hat zu regnen.

Mittwoch, April 26, 2006

Unfalltechnische Defloration

Seit mittlerweile 18 Jahren fahre ich unfallfrei - bis heute morgen. Mein erster Unfall überhaupt und dabei quasi "geunfallt worden". Um es vorweg zu nehmen - keiner wurde verletzt - nur ein bisschen Blechschaden.

Passiert ist folgendes:
Links neben der Fahrbahn auf der ich unterwegs war befinden sich Parkinseln. Die Strasse ist etwas länger, deshalb sind die Parkinseln jeweils durch Abbiegespuren unterbrochen. An diesen Kreuzungen sind auch Zebrastreifen - regelmäßig alle paar hundert Meter.

An einem solchen Zebrastreifen musste ich halten, weil Schüler auf ihrem Weg die Fahrbahn überquerten. Und als ich da wartend stand, rollte ein dunkelroter Kadett langsam rückwärts von einer dieser Parkinseln auf die Fahrbahn. Keine Rückfahrleuchte an - entweder kaputt oder keinen Rückwärtsgang eingelegt. Die junge Frau am Steuer hatte offensichtlich nicht bemerkt, dass ihr Fahrzeug rollte.

Nach vorne konnte ich nicht ausweichen, denn da waren die Kinder auf dem Zebrastreifen. Also habe ich kräftig auf die Hupe gedrückt, aber es hat nichts genützt. Bis die gute Frau reagiert hatte, klebte sie auch schon an meinem vorderen linken Kotflügel. Der hat jetzt ein paar ordentliche Dellen und der Lack ist großflächig abgeplatzt. Ihr Rücklicht war ein bisschen verkratzt (nicht mal kaputtgegangen) und auch an der Stoßstange war kaum etwas zu sehen.

Polizei haben wir keine gerufen - ob das so in Ordnung war werde ich bald lernen. Die wären wohl auch wegen so einer Kleinigkeit nicht angerückt, meinte ein Kollege später. Ich bin mir da zwar nicht so sicher, aber wie gesagt - time will tell.

Jetzt brauche ich erstmal einen Kostenvoranschlag für die Reparatur. Ihr Mann, der zwischenzeitlich dazugestossen war, will entscheiden, ob er den Schaden der Versicherung meldet, oder selbst bezahlt. Gerade habe ich mit der Versicherung telefoniert und die Abteilung für Schadensregulierung wird sich bei mir melden.

Jetzt bin ich mal gespannt, wie sich die Sache entwickelt.
Ich werde weiter darüber berichten.

Dienstag, April 25, 2006

Blutdrucktraining

Blutdruck ruhig - 60 bis 80 Schläge.
Es gibt nicht viel, was mich aus der Ruhe bringt. Mich richtig wütend zu erleben ist eine Seltenheit. Sogar in Momenten, in denen Bekannte schon längst die Fassung verloren hätten (lt. derer eigenen Aussage) bleibe ich noch lange gelassen.

Aber ich habe festgestellt, dass es doch Dinge gibt die mich zum Tier werden lassen leicht reizen.

Leichte Erregung - 80 bis 120 Schläge.
Am Einkaufcenter bei uns um die Ecke gibt es ausgewiesene "Eltern-Kind"-Parkplätze. Eine sehr nützliche Einrichtung für Familien mit Babies. Wegen Kinderwagen und Buggy oder so sind diese meist etwas breiter angelegt.

Und wer stellt seine Karre darauf ab? Irgendwelche ignoranten Typen; vom halbstarken Bassfetischisten bis zum zittrigen Rentnerehepaar ist alles dabei. Nur eben Autos in denen auch Kinder sind nicht!

Mittlere Erregung - 120 bis 160 Schläge.
Auf eben erwähntem Parkplatz gibt es ausserdem Behindertenparkplätze. Diese sind so angelegt, dass Menschen mit einer Behinderung leichter ein- und aussteigen können. Die Ein- und Ausfahrt dieses Marktes hat zwei Spuren, welche an den Behindertenparkplätzen vorbeiführen.

Und genau auf dieser Spur - die kein Parkplatz sondern Einfahrt ist - halten die gehfaulsten Typen an und stellen sich links neben den Behindertenparkplatz. So knapp, dass selbst ein durchschnittlich beweglicher Mensch Schwierigkeiten hätte, in das Auto einzusteigen.

Sowas macht mich sauer - da kann es schon mal passieren, dass ich einen solchen Autofahrer auch mal ordentlich rund mache anspreche. Ein derartiges Verhalten ist dumm oder ignorant - und beides kann ich nicht ausstehen.

Über 180 - ich sehe rot.
Immernoch im selben Einkaufcenter. Während meine Frau bei den Klamotten wühlt, meine Tochter sich ein paar Schulsachen besorgt und ich bei den Zeitschriften und CD´s krame, hält sich mein Sohn in der Spielwarenabteilung auf.
Selbstverständlich schaut er sich die Sachen an - probiert auch das eine oder andere aus. Er ist dabei vorsichtig und legt die Dinge auch wieder an ihren Platz zurück.

Aber da gibt es diesen Marktangestellten - der Leiter und Verantwortliche für Non-Food, wie ich jetzt herausgefunden habe. Den hab ich gefressen!!!

Der ist hochgradig frustriert, meckert an der Information bei den Kollegen. Findet es "scheisse, dass ich noch 3 Stunden muss" und hofft, dass "keiner kommt, der ihn auf den Sack geht." An dieser Stelle dreh ich schon ab. Kunden betreten an dieser Stelle den Markt und das Erste, was sie zu Gesicht bekommen ist dieser miesepetrige Frustballen, der Kollegen und Kinder (wahrscheinlich sogar die ganze Welt) hasst.

Genau DER ist fünf Minuten später in der Spielwarenabteilung und baut seine unterdrückten Aggressionen an meinem Sohn ab. Scheucht ihn aus der Abteilung, weil er das einzige Kind ist, dessen Eltern wohl nicht dabei sind. FALSCH GEDACHT.

Ich habe Verständnis dafür, dass es sicherlich kein leichter Job ist, den der werte Herr da hat. Aber Kunden anmachen - da hört der Spass auf.

Wenn er Publikum und vor allem Interessierte und damit potentielle Käufer nicht leiden kann, soll er sich in ein Büro verziehen. Aus Rücksicht auf die Kollegen gerne ein Einzelbüro; irgendwo im Keller. Da kann er dann Asseln züchten oder herumkommandieren.

So einen, wie den brauche ich gerade noch, um mit Freude mein viel zu hart erarbeitetes Geld auszugeben. Da erleide ich Woche für Woche Höllenqualen an der Kasse, wenn es darum geht, das bisschen Nichts im Einkaufwagen zu bezahlen. Und er dankt es mir mit seiner Laune und der Unverschämtheit, meine Sohn zu maßregeln. Wenn er was zu sagen hat oder mein Junior etwas angestellt hat, dann kann er gerne zu mir kommen. Ich werde das mit meinem Sohn klären. Er hat kein Recht dazu.

Komisch:
Nachdem ich ihm all das und nicht zitierfähiges ein bisschen mehr gesagt habe, hat sich mein Blutdruck sehr schnell wieder normalisiert.

Seiner hoffentlich nicht.

Montag, April 24, 2006

Ihr seid nicht böse ... oder?

Irgendjemand ist das personifizierte Böse.
ER oder SIE ist 666.

Der 666. Besucher war gerade da - kann irgendjemand diese Zahl wegmachen. Bitte.
Und wo wir schon dabei sind, macht die 1.000 doch auch gleich voll ;)

Vielen Dank an dieser Stelle mal an alle, die mich regelmäßig besuchen.
Ihr seid nicht böse :)

Bürospielchen (1)

Nettes Spielchen bei Herrn Waschsalon gefunden.

Einfach mal probieren.
Gibt es als Buchstaben- und Wortvariante.

Aber vorsicht: VERY ADDICTIVE !!!

Wenigstens unter den ersten 100 der letzten 24 Stunden :)

Samstag, April 22, 2006

Schapunga !


Schapunga halt es aus der Tiefe des Raumes.
Irgendwo da draussen lauern sie und warten nur darauf loszuschlagen. Bereit, mit einem kurzen Sprint die lächerliche Distanz zu überwinden und dann das alte Ritual zu zelebrieren.
Noch ist alles ruhig, aber gleich wird es damit vorbei sein.

Schapunga halt es abermals.
Wohl mehr aus Reflex drehe ich meinen Kopf nach links und starre gedankenverloren ohne wirklich etwas zu erkennen. Von meinem aktuellen Standort aus ist dies überhaupt nicht möglich.
Ein kurzer Augenblick der Stille.
Dann ein weiterer markdurchdringender Schrei, diesmal aber aus einer anderen Richtung: Wassessma.

Und dann geht es los. Der Boden beginnt zu zittern, begleitet von lautem Gestampfe und Geschrei. Nach zehn Sekunden ist alles vorbei und ich warte.

Dann höre ich meine Frau rufen: "Kommst Du auch zum Essen?"
Ich rufe zurück: "Flursen? - Ach schon Zeit. Jooo."

Mittwoch, April 19, 2006

Diebesgesindel

Wenn mich etwas echt aufregt, dann sind es irgendwelche Idioten die sich nicht selbst um ihre Inhalte kümmern können oder wollen.
Kreative Tiefflieger, Diebesgesindel, Wegelagerer, die Inhalte für ihre Page einfach zusammenstehlen. Egal woher. Egal was.
Möglicherweise auch irgendwelche Skript-Kiddies oder gelangweilte Programmierer.

Als ich die Top-Suchbegriffe meines Blogs selbst ausprobieren wollte bin ich darauf gestossen. Zuerst habe ich mich gewundert, weil mir der Text in der Google-Trefferliste bekannt vorkam. Es handelte sich dabei um diesen Artikel, von mir geschrieben.
Und was finde ich - meinen Artikel unter einem anderen URL.
Ich habe dann noch etwas weiter auf der Site gesucht und tatsächlich noch mehr von meinen Artikeln gefunden. Sogar der Artikel über die bestandene Judoprüfung meines Sohnes. Immerhin ohne das zugehörige Bild.

Ich nenne so etwas eine SAUEREI !!!

Natürlich findet sich auf der Page kein Anhaltspunkt, wer hinter dem Conten-Klau steckt. Offensichtlich wollte jemand mehrere Blogs in Betrieb nehmen und hat einige Links auf seine weiteren Blogs eingepflegt. Alle sind untereinander verlinkt und haben keinen "lebendigen" Inhalt. Wahrscheinlich wollte jemand etwas ausprobieren.

Wenn Google mit seinem AdSense nicht eine Oster-Wohltätigkeits-Einblendung vorgenommen hat, bin ich wohl auch aus dem AdSense-Programm rausgeflogen. Seit einiger Zeit werden dort nur noch die gemeinnützigen Anzeigen eingeblendet.
Nicht dass es mir ernsthaft etwas ausmachen würde, aber dann möchte ich wenigstens selbst daran schuld sein, wenn ich gekickt werde.

Kann man dagegen etwas unternehmen? Irgendwas?
Jede Hilfe willkommen.

Montag, April 17, 2006

Zirkuskinder

Die Plakate waren überall in der Stadt verteilt und als sie ankamen, folgten ihnen die Kinder bis an den grossen Platz am anderen Ende der Stadt. Kräftige Männer schlugen schwere Eisenstäbe in die Erde und an dicke Seile gebunden wurde die Kuppel aufgestellt. Schon bald stand das mächtige Zelt und verkündete weithin sichtbar, dass ein Zirkus in der Stadt gastierte.

Direkt neben dem prächtigen Wagen des Direktors, der gleichzeitig auch die Kasse und den Eingang markierte, stand sein Anhänger. In roten Lettern war darauf zu lesen: "The flying Armandos".
Einer von drei Brüdern, die bereits in der dritten Generation der berühmten Artistenfamilie im Zirkus auftraten. Schon sein Vater war ein kühner Artist für den die Gesetze der Schwerkraft offenbar nicht galten. Und so war auch seine Welt das Trapez, direkt unter dem Kuppeldach.

Er war ein gutaussehender Bursche, sein Körper bestand fast nur aus Muskeln. Seine sauber gescheitelten schwarzen Haare glänzten im Scheinwerferlicht der Manege. Die Zuschauer hielten gespannt den Atem an, wenn er zu seinem todesmutigen 3-fachen Salto ansetzte. Sie klatschten und tobten, als er wieder sicher in den Armen seines Bruders gelandet war.
Ja! Er war zweifellos die Hauptattraktion, der Star in der Manege.

Seinen größten Triumph feierte er damals, als er und seine Brüder vor dem Fürsten von Monacco auftraten. Begeistert hatte der ihnen applaudiert und sie anschließend sogar persönlich eingeladen. Diesen Tag würde er wohl nie in seinem Leben vergessen.

Viele Jahre hatte er das Publikum begeistert und blieb sein Leben lang dem Zirkus treu. Unter der Kuppel war er schon lange nicht mehr. Seine Kinder sollten die Tradition fortsetzen; er war zu schwach dafür geworden. Aus ihm wurde, wie aus den meisten alternden Artisten, ein Clown.

Mit einem kleinen Hut auf dem Kopf, die Nase rot geschminkt, steht er in seinem viel zu großen Kostüm. In jeder Vorstellung gehört ihm die letzte Nummer. Alles ist dunkel wenn er das Zelt betritt. Nur ein kleiner weisser Scheinwerfer zeigt auf ihn. Mitten im Rund der Manege nimmt er aus dem mitgebrachten Koffer eine Trompete.

Dann spielt er, wie einst auch sein Vater, jedesmal voller Hingabe sein Trompetensolo:
"Oh, mein Papa war eine wunderbare Clown,
oh, mein Papa war eine große Kinstler.

Hoch auf die Seil, wie war er herrlich anzuschauen!
Oh, mein Papa war eine schöne Mann!

Ei, wie er lacht, sein Mund wie sein so breit und rot,
und seine Aug´ wie Diamanten strahlen!

Oh, mein Papa war eine wunderbare Clown,
oh mein Papa war eine große Kinstler."

Samstag, April 15, 2006

Karsamstag überlebt

Den Karsamstag haben sie überlebt, dann kann Ostern ja kommen.




Frohe Ostern allen!

Freitag, April 14, 2006

Spaziergang durch Bloggersdorf

Wie jeden Tag habe ich auch heute Morgen einen guten Bekannten, den Raphael M. besucht. Der wohnt in einem Neubaublog, in Absurdistan, quasi direkt um die Ecke.

Kaum ein paar Meter gegangen traf ich Pia, ein B-l-ondgirl, sehr sympatisch. Wir blieben vor dem Waschsalon stehen und unterhielten uns ein bisschen.

Gegenüber, im Club der halbtoten Dichter standen Symbole des Nordens, direkt aus dem Sprottenblog - mundgeblasen gefertigt - im halbdunklen Fenster der Verwaltung.

An der Ecke zur nächsten Strasse hing ein Plakat vom Textspeier, in Blindtext geschrieben. Auf dem stand: "Es ist kein Einzelfall, sondern wiederkehrender Donnerhall". Er ist schon ein lustiger Kerl, ich lese seine Texte täglich.

Kaum angekommen, haben wir ein paar Gedanken bei der Arbeit ausgetauscht. Leider musste ich mich schnell wieder verabschieden.

Wieder auf dem Weg zurück, an der Ampel stand ein Psychokind, direkt neben di::bo und wartete auf die Linda.

Noch ein paar Schritte dann bin ich wieder daheim. An der Mauer neben dem Haus hängt ein Schild, noch aus Zeiten des Rohrkrieg. Darauf steht: "Im Anfang war das Wort. Wir bloggen für den Weltfrieden."

Nocheinmal tief einatmen bevor ich wieder nach Hause gehe.


Wie angenehm so ein Spaziergang doch sein kann ...
... probieren Sie es doch mal aus und urteilen selbst!

Mittwoch, April 12, 2006

Rauchen im Internet?

Nach dem Knock-Out von gestern bin ich froh, eine Alternative für die leider nicht mehr verfügbaren Sticks gefunden zu haben.

Ich rauche einfach im Internet ...


... oder ich mache etwas anderes.

Dienstag, April 11, 2006

... und weinte bitterlich.

Ja - ich bekenne mich schuldig!
Ich bin einer der Menschen, die dem Staat helfen jährlich einen Posten über 13,6 Milliarden Euro im Bundeshaushalt zu verbuchen.

Seit den letzten Erhöhungen der Tabaksteuer bin ich - wie viele andere Raucher wohl auch - auf die sog. "Sticks" umgestiegen. Und die Produktion derselben wurde zum 31. März 2006 völlig eingestellt. Grund dafür ist der Wegfall der Steuervergünstigungen für "Feinschnitt" (EuGH, Urteil vom 10.11.2005 - C-197/04).

Dabei ist die Begründung für die Aberkennung der Kategorie "Feinschnitt" geradezu lächerlich:
Zigaretten seien nach geltendem Recht auch
"Tabakstränge, die durch einen einfachen nichtindustriellen Vorgang in eine Zigarettenpapierhülse geschoben werden".
Damit sind diese nicht in die Kategorie
Tabak-Feinschnitt für Selbstdreher
einzuordnen.

Der Abverkauf hat begonnen - bis auf ein paar Restbestände ist in den Supermärkten, Tankstellen und sonstwo nichts mehr zu bekommen.

ICH WERDE KEINE FERTIGEN ZIGARETTEN KAUFEN - HÖRT IHR MICH.

Dann steige ich eben wieder auf Tabak um. Auch wenn das ein bisschen schräg aussieht, wenn ich aus beruflichen Gründen wieder mal im Anzug erscheine.

Mir doch Wurst - mit mir nicht!!!

Außerdem:
Wenn ich so etwas sehe treibt es mir ebenfalls die Tränen in die Augen.

Montag, April 10, 2006

So ist das also

Spruch meines Sohnes:
... dann ist er tot für den Rest seines Lebens.
Und bekommt nie wieder Urlaub.

Kindermund tut Wahrheit kund.

Sonntag, April 09, 2006

04:28 Uhr

Es war so um die Mittagszeit und alle waren sich sicher, dass es jeden Moment losgehen kann. An diesem Tag wurde eine Couchgarnitur geliefert. Noch während des Auspackens und dem anschließendem Platzieren der Möbel ist es passiert. Zuerst hat keiner der Anwesenden etwas mitbekommen. Aber dann war es nicht mehr zu verbergen.

Alle wußten, dass es bald soweit sein würde und waren entsprechend vorbereitet. Die wichtigsten Dinge waren schon seit Tagen bereitgestellt, im Hausflur neben dem Spiegel. Im Fall der Fälle bloß keine Zeit verlieren. Zeit war ein entscheidender Faktor. Immer.

Der Weg war nicht weit und beim Eintreffen war auch sofort eine Ärztin da.
"Die Fruchtblase ist geplatzt - es kann noch etwas dauern - aber es ist nicht mehr aufzuhalten."
"Wieviel Zeit haben wir noch?"
"In den nächsten zwei bis drei Stunden wird sich wohl noch nichts tun."
Gut - dann noch schnell nach Hause, duschen, essen, einen Kaffee, sich einrichten auf eine lange Nacht. Sie würden sich melden, falls der Zustand sich ändere.

Gegen 16:00 Uhr zurück in der Klinik stellte sich heraus, dass es doch noch länger dauern würde als zuerst angenommen.
Unendliche Wechsel zwischen Entspannungsbädern, Wehenschreiber-Aufzeichnungen und Spaziergängen in den weiten Fluren. Treppen auf, Treppen ab - den langen Gang entlang. Stufen und Fliesen gezählt, die Blätter an der großen Palme im Voyer. Einfach alles.
Zwischendurch immer wieder Wehen. Die Ärzte sagten, man solle sich an den Partner hängen, leicht in die Knie gehen und die Wehe "mitnehmen". Die Abstände hatten sich bei etwa 20 Minuten eingependelt. 5 wären gut gewesen, aber 20 waren zuviel. Also weiter zwischen Flur und Bäderabteilung hin und her.

Mittlerweile waren mehr als 10 Stunden vergangen. Die Kräfte ließen nach und die Nerven wurden auf eine harte Zerreissprobe gestellt. Die Ärzte versuchten zu beruhigen, aber mit jeder Minute wurde der Zustand unerträglicher.
Es war inzwischen nach zwei Uhr morgens, als der Kreissaal geöffnet wurde und die anwesende Hebamme alles vorbereitete. Immernoch Wehen, die Abstände hatten sich auf etwa zehn Minuten reduziert - immernoch zu viel Zeit dazwischen.

Weitere zwei Stunden vergingen und dann - Geburtsstillstand!
Was bedeutet das? Was ist los? Ich verstehe nicht.
Der Saal füllte sich mit 4 weiteren Ärzten und Assistenten. Der leitende Arzt erklärte, dass der Kopf des Kindes unter dem Schambein festsitze. Man könne das Kind nicht zurückdrücken. Also muss mit einer Glocke die Position des Kopfes verändert werden. Für einen Kaiserschnitt ist es zu spät.

Eine Ärztin kniete sich auf das Bett - ein Schrei.
Neun Monate lang hatte ich auf sie aufgepasst, ihren Bauch geschützt.
Eine Person im weißem Kittel drückte mit aller Kraft auf den Bauch.
Bis drei zähle ich - dann schlage ich zu.
Die Hand zur Faust geballt, bereit zuzuschlagen ...
... drei ...
... zwei ...

"Wir haben es geschafft - es ist überstanden", sagte der Chefarzt,
"es ist 04:28 Uhr. Herzlichen Glückwunsch - Sie haben eine Tochter."
Am Kopf des Kindes waren deutlich die Spuren der Glocke zu sehen und zu spüren.
"Das kommt vom Vakuum und ist völlig normal. Keine Angst, in zwei bis drei Tagen ist davon nichts mehr zu sehen."
Zur weiteren Untersuchung wurde das Kind in einen anderen Raum mitgenommen, die Wunden der Mutter wurden versorgt.

Vom Balkon der Klinik aus konnte man sehen, dass der Tag bereits angebrochen war. Karfreitag, noch zwei Tage bis Ostern.
Den Rücken an die Wand gelehnt, die Knie gebeugt und den Kopf nach vorn gesenkt, kam eine ältere Dame dazu und fragte besorgt: "Ist etwas passiert? Sie sehen traurig aus."
"Nein - alles in Ordnung. Ich bin gerade Vater geworden. Frau und Kind geht es gut."
Die Tränen waren nicht mehr zurückzuhalten, die Gefühle der vergangenen Stunden und Minuten einfach zu viel.

Es war etwa halb Sieben, als die Klinik im Rückspiegel des Audi verschwand. Im Radio lief Dr. Alban - "Sing Hallelujah" und kein Song der Welt hätte besser gepasst.


Passiert ist das genau heute vor 4.748 Tagen
Alles Gute zum Geburtstag mein Kind!

Mittwoch, April 05, 2006

Hallo, jemand zu Hause?

Kann es sein, dass die Spammer zu doof sind, den Absender einer eMail zu faken. Sonst sind sie so bewandert in der Technik. Aber hier versagen sie.


Und überhaupt:
Warum reagiert mein Provider da nicht - es kann doch nicht sein, dass der eine solche Adresse akzeptiert bzw. nicht herausfiltern kann?

Muss man denn alles selbermachen - tstststststs.

Sonntag, April 02, 2006

Spruch des Tages

Der Spruch des Tages kommt heute von Roberto Benigni. Der war gestern bei "Wetten dass" zu Gast und meinte:
Sterben mag ich nicht!
Es wird das Letzte sein, was ich in meinem Leben mache.
Wie wahr, wie wahr.

Überhaupt hat der quirrlige Italiener sehr zur Unterhaltung beigetragen, wie ich finde.

Unwahr dagegen war die Behauptung von Thomas Gottschalk, er würde nach der Sendung gestern seinen Platz räumen und mit dem Flaggschiff der Samstagabendunterhaltung aufhören - war ein Aprilscherz, nichts weiter.