Montag, Juni 29, 2009

Nomen est omen

Da stehe ich doch täglich vor dem Aufzug und hätte es beinahe nicht bemerkt.
Selbstverständlich kann ich der Welt diesen Spass nicht vorenthalten.


(Klick auf Bild vergrößert)

Das erinnert mich an eine Begebenheit bei einem meiner vergangenen Arbeitgeber.
Wir hatten dort einen Sicherheitsbeauftragten, der trug den klangvollen Nachnamen "Heinz".

Im Laufe eines Projekts hatte ich eine Einweisung für neue Mitarbeiter abgehalten an der auch er anwesend war.
Dummerweise habe ich mich dabei ertappt, wie ich den Neuen sagte:

"... aber das muss erst von unserem Sicherheitsheinz geprüft werden."

Tja - er war früher mal Major bei der Bundeswehr.
Gottseidank hat er mich nicht vor versammelter Mannschaft ins ACHTUNG gestellt ;-)

Aber ein bisschen böse war er schon.

Samstag, Juni 27, 2009

Wie schon gesagt ...

Sicherlich kennen Sie das auch - dieses Gefühl wenn sich langsam das Mittagessen wieder nach oben arbeitet, dabei der Hals immer enger wird und die Gesichtstemperatur stetig ansteigt.

Mir geht das regelmäßig so, wenn ich entweder beruflich bedingt oder in der Freizeit Vorträge oder Reden über mich ergehen lassen muss die folgendermaßen beginnen:
Herzlich willkommen meine Damen und Herren.
Wie schon gesagt ...

Was soll das?
Wie schon gesagt! Wie schon gesagt!

Der erste Satz der Ausführungen und dann "... wie schon gesagt ...".
Noch gar nichts wurde gesagt.

Im weiteren Verlauf vernimmt man dann häufig Sätze die mit
Ich sach mal ...

oder
Im Grunde genommen ...

oder
Am Ende des Tages ...

beginnen. Schrecklich finde ich das - wirklich schrecklich.

Da war mir das Gestammel von Boris Becker in seinen frühen Jahren noch wesentlich erträglicher - dieses "Ääääh ... äääähh".
Obwohl ich auch das nicht wirklich leiden kann.

Selbstverständlich ist nicht jeder ein begnadeter Redner, kennt sich mit Rhetorik aus oder verfügt wenigstens über einen abwechlungsreichen Wortschatz. Aber wenn jemand etwas zu sagen hat, dann sollte er oder sie doch zumindest seine bzw. ihre Zuhörerschaft nicht mit diesen elenden Satzfetzen quälen.

Dann schon lieber exzessiven Gebrauch von Fremdwörtern - aber bitte auch nur dann, wenn der Redner deren Bedeutung auch wirklich kennt.
Meinen Kindern habe ich immer wieder eingetrichtert, dass sie keine Worte verwenden sollen, deren Bedeutung sie nicht kennen.
Vor allem in ihren jungen Jahren, wenn sie im Kindergarten oder der Grundschule Schimpfwörter aufgeschnappt haben.

Ach so - noch etwas: Es heißt nicht "das Einzigste" - sondern "das Einzige".

Schlimm finde ich das - wirklich schlimm.
Dabei ist unsere Sprache doch so schön - wenn man sie vernünftig gebraucht.

Mittwoch, Juni 24, 2009

Mord im Morgengrauen

Die Nacht wich dem Tag und die Dunkelheit verwandelte sich in ein noch junges, leicht trübes Morgenlicht. Wolkig war die Nacht - nur ein paar wenige Sterne waren zu sehen. Tapfer hatten die drei Männer ausgehalten; Lager und Feuer bewacht. Alle anderen schliefen tief und fest den Schlaf der Gerechten.

Am Abend vorher zogen alle gemeinsam mit Fackeln hinunter zum Rheinufer und hielten für einen Augenblick inne. Einen frommen Wunsch sollten sie in ihren Gedanken formulieren und dem Rauschen des Flusses übergeben.
Auf dass er hinausgetragen würde und sich erfüllen möge.

Später hatten sie sich schaurige Geschichten erzählt und mit großen Augen und offenem Mund hatten alle aufmerksam gelauscht. Sagen und Legenden aus vergangenen Zeiten. Von einem vergessenen Friedhof; von dunklen Gestalten und armen Seelen, die keine Ruhe finden.

Irgendwann hatte die Müdigkeit gesiegt und in den Zelten wurde es still.
Es wachten nur noch die drei - bis einer von ihnen vom Schlaf übermannt am Feuer in sich sank, der zweite sitzend immer wieder den Kopf neigte und schließlich ebenfalls still schlummerte.

Die Turmuhr hatte gerade 5 geschlagen als SIE sich anschlich, den Blick messerscharf auf ihr Opfer gerichtet. Sie hatte gut gewählt. Und es sollte ein ungleicher Kampf werden.
Gnadenlos und mit der Präzision eines schweizer Uhrwerks schlug sie zu. Mit einem Satz packte sie das hilflose Geschöpf. Sie tötete es nicht sofort sondern begann ihr grausames Spiel. Offenbar bereitete es ihr Freude dem sterbeneden Körper ihres Opfers wieder und wieder die Gelegenheit zur Flucht zu geben, nur um kurz darauf erneut zuzuschlagen.
Dies trieb SIE bis letztlich das Lebenslicht des unterlegenen Geschöpfes erlosch und SIE stolz erhobenen Hauptes den Schlachtplatz räumte.
Ein heimtückischer Mord im Morgengrauen!


Schon interessant, was man so alles erlebt, wenn man mal eine Nacht auf dem Schulhof verbringt und früh morgens einer Katze beim Jagen zusieht.

Samstag, Juni 20, 2009

Wochenendprogramm

So ein Samstag könnte entspannend sein wenn ...

... wenn nicht das anstehende Programm das unmöglich machen würde.


Fussballturnier "Turnier der Herzen" - eine Veranstaltung von und für Behinderte.
Da kann man schon aus moralischen Gründen schlecht absagen. Also muss man sich zumindest für einen akzeptablen Zeitraum einbringen. Sowas wie Kaffee verkaufen oder Aufsicht an der Hüpfburg oder irgendwie sowas.

Dann das Sommer- und Abschlussfest meines Juniors - die Teilnahme hatte ich schon vor Monaten bei einem Elternabend zugesagt.
Ganz eindeutig wurde meine körperliche und vor allem geistige Verfassung zu vorgerückter Stunde ausgenutzt. Aber - ein Mann ein Wort. Da muss ich mit.
Nach der Fahradtour mit Picknick im Freien trifft sich die Meute später wieder auf dem Schulgelände. Dort wird dann gegrillt und anschließend im Zelt übernachtet.

Sicherlich ist es einfacher einen Sack Flöhe zu hüten als eine Horde Viertklässler. Die Nacht wird wohl kurz werden - an Schlaf ist so gut wie nicht zu denken.
Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem der Boxkampf des Jahres ansteht (Klitschko gegen Chagaev), den ich jetzt leider nicht sehen kann.

Und dann wäre da noch das Sommerfest meiner Firma - da kann ich leider auch nicht teilnehmen. Wäre sicher eine feine Sache geworden.

... und irgendwie ist zwischendurch noch der Wocheneinkauf zu erledigen ...

Tja - Management ist alles. Und Entspannung vielleicht morgen. Mal sehen.

Montag, Juni 15, 2009

Aqua planning ...

... wenn das mit dem Regenwetter so weitergeht, dann fange ich schon mal an eine Arche zu bauen.

Meine Meerschweinchen würde ich selbstverständlich mitnehmen.
Die sind zwar nicht Männlein und Weiblein - aber dennoch ein Pärchen.

Und wo ich schon mal die Gelegenheit habe:
Mücken, Motten und anderes Insektengetier werde ich nicht mitnehmen!

(Schließlich bekommt man nicht allzu oft eine zweite Chance)

Sonntag, Juni 14, 2009

Zweiundvierzig

Heute Abend bringt Pro7 die filmische Umsetzung eines meiner Lieblingsbücher überhaupt - Per Anhalter durch die Galaxis.
Zur Feier des Tages zitiere ich hier Douglas Adams:

Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.

Also - Handtuch nicht vergessen und immer daran denken: KEINE PANIK.

Montag, Juni 08, 2009

Uppsala - alter Schwede!

Wahrscheinlich aus alter Verbundenheit zur Seefahrt ...

... zieht die Piratenpartei für Schweden ins EU-Parlament ein.

Und aus alter Verbundenheit zu feiner Mucke gibt es zur Feier des Tages das hier:



Klar soweit ??!!

Samstag, Juni 06, 2009

Spontane Ideen

Vorher:



Nachher:



Dazwischen liegen ca. 2 Stunden Arbeit und am Ende ein schmerzender Rücken.

Aber es ist doch schön geworden - oder ??!

Mittwoch, Juni 03, 2009

Bandsalat

Wir waren heute in der neuen Schule meines Juniors.
Der wird nämlich nach den Sommerferien auf die "weiterführende Schule" wechseln.

Selbstverständlich nehmen wir da jeden Informationsabend und jede Vorstellungs- / Präsentationsverandstaltung mit.

Unsere Konversation (17:00 Uhr):
Ich so: "Und - willst du in eine Spezi-Klasse; Sport- oder Musikklasse."
Er so: "Ich werde eine ganz normale Klasse besuchen."

Ich so: "Na dann ist ja gut. Ich fülle den Fragebogen aus. Den nehmen wir dann mit."
Er so: "Alles klar. Gehen wir."

Wir machen uns also auf, um dem Konzert der Bläserklasse (*keine dummen Witze bitte*) zu lauschen.

Unsere Konversation (20:45):
Er so: "Papa! Ich will jetzt doch in die Bläserklasse."
Ich so: "Dachte ich mir fast. Welches Instrument würde Dir gefallen?"
Er so: "Mir egal. Trompete wäre nicht schlecht."
Ich so: "Ok - so lange Du mir nicht die Tuba anschleppst."

Dann hat er mir noch ungefährt eine halbe Stunde lang erzählt, wie motiviert er sei und wie toll das alles ist und dass er ja nach der siebten Klasse auch weitermachen könne ...

... dazu muss man wissen:
Meine Tochter war ebenfalls von der fünften bis einschließlich zur siebten Klasse in einer Klasse, die zusammen ein "Blechblas-Orchester" simuliert haben.
Die waren nicht schlecht - am Ende der Siebten.

Bis dahin haben wir
  • Jeden Monat 30,- Euro bezahlt

  • Jedes Jahr gefühlte 50 Konzerte besucht

  • Jedes Jahr mindestens eine Musik-Freizeit finanziert

  • am Ende der Siebten Klasse ein eigenes Instrument gekauft, weil sie ja unbedingt weitermachen wollte

(... um es zwei Monate später wieder zu verkaufen)

Leider hatte sie ausgerechnet Tenorhorn gespielt - ein Instrument ohne Seele und Zukunft.

Stimmungshalber habe ich bei der Fahrt nach Hause Spliff - Deja vue aufgelegt.

Keine Ahnung warum. Ist nur so ein Gefühl ...

Montag, Juni 01, 2009

Alles ziemlich eingestaubt

So ein verlängertes Wochenende bietet doch jede Menge Gelegenheiten - für alles Mögliche.

In meinem konkreten Falle war es, sich einfach mal den Staubwedel zu schnappen und damit kräftig zu wirbeln. War auch dringend nötig - schließlich ist das letzte Mal schon eine Weile her.

Eigentlich hätte ich mir professionelle Hilfe holen können - von Lady Waterkant zum Beispiel.
Allerdings habe ich darauf verzichtet, denn ein bisschen schämte ich mich schon; so wie das hier aussah.

Spinnweben, Staubmäuse, Moos und Schimmel - ein paar alte Pfandflaschen - alles weggewischt, abgekratzt, ausgeräumt und aufpolliert.

Jetzt ist alles wieder einigermaßen sauber, riecht frisch und sieht einladend aus. Zukünftig werde ich allerdings nicht mehr so lange untätig sein - zumindest habe ich es mir ernsthaft vorgenommen.

Ehrlich.

Dienstag, November 11, 2008

Alles für die Katz

Mag sein, dass mir der intellektuelle Zugang fehlt. Kann auch sein, dass ich vielleicht etwas verschobene Ansichten habe. Aber manche Menschen sind einfach nicht zu verstehen.

Zum Beispiel einer meiner besten Freunde jemand von dem ich hörte.
Der legte sich eine Katze zu, weil dieses anmutige Wesen angeblich eine beruhigende Wirkung hätte. Und weil er eine Menge Ruhe brauchte, hatte er sich gleich zwei davon angeschafft.

Seither hat er sich vom obercoolen Superindividualisten mehr und mehr zum Weichspüler verändert. Richtig glücklich sieht er aus, wenn die bepelzten Eigenbrötler um ihn herumschleichen. Dass es ihnen dabei nur ums Fressen geht übersieht er genauso großzügig wie er die Rechnungen für den Tierarzt begleicht.

Dankbar seien die Tiere; elegante Wesen die genau wüßten, dass der "Papa" (wie schrecklich ist das denn?) nur um ihr Wohl besorgt ist.

Er hätte es besser wissen müssen - hätte er sich mal besser informiert.







Mittwoch, Juli 23, 2008

Besser Vorsicht als das Nachsehen zu haben

Der 80-jährige Opa möchte endlich mal wieder mit der Oma.

Meint sie: "Von mir aus. Aber nur mit Kondom."

Meint er: "Wozu? Du kannst doch gar nicht mehr schwanger werden."

Darauf sie: "Das nicht, nein. Aber ich habe Angst vor Salmonellen. Bei den alten Eiern."


(Abgeheftet unter: Tips für´s Kochen)

Donnerstag, Juli 17, 2008

Tränen trocknen schnell

Es ist vorbei - aus und vorbei!

Lange hatte er treue Dienste geleistet und sich nur sehr, sehr selten beklagt. Im Grunde war er fast ein Teil unserer Familie - aber eben nur fast.

Draußen im Hof hatte er seine Bleibe und stemmte sich trotzig gegen Wind und Wetter. Weder Hitze noch Regen, auch nicht Eis und Schnee konnten ihn beeindrucken. Er war ein richtiger Teufelskerl - obwohl man es ihm selbst auf den zweiten Blick nicht angesehen hat.

Was man ihm dagegen recht deutlich ansah waren die Spuren der Zeit. In unseren Augen war das aber nie ein Problem. Für uns durfte das so sein, schließlich war er ja nicht mehr der Jüngste.

Einmal, da hat er sogar ein Leben gerettet. Einfach so hatte er eine aus einem Fenster stürzende Person aufgefangen - nur weil er zufällig gerade da stand.
Das macht ihn streng genommen zu einem Helden. Aber er hätte das für sich nicht in Anspruch genommen; dazu war er viel zu bescheiden.

Dennoch mußte er uns heute verlassen.
Und ein ganz kleines bisschen bin ich auch traurig darüber.

Leb wohl Fiat Marea Weekend!


(Auf der anderen Seite bin ich einfach froh, meine alte Karre endlich los zu sein. Schließlich war der TÜV seit April abgelaufen und sie stand seit 5 Wochen abgemeldet im Hof rum)

Freitag, Juli 11, 2008

MAHLZEIT!!!

Die Mama hat einen Hasen zubereitet, will aber den Kindern nichts verraten, weil diese niemals damit einverstanden wären und ihn sicherlich nicht essen würden.

Die Familie sitzt am Tisch und beide Kinder essen mit Wonne, als der Junior schließlich fragt: "Was ist das eigentlich, was wir hier essen?"

Darauf der Papa: "Ratet mal. Ich gebe euch einen kleinen Tipp - manchmal nennt die Mama mich auch so."

Angewidert spuckt die Tochter aus und rät ihrem Bruder: "Iss das nicht - das ist ein Arschloch."


(Abgeheftet unter: lustich)

Montag, Juli 07, 2008

So nicht!

Anruf durch den User-Help-Desk beim Anwendungsbetrieb, um mitzuteilen, dass heute sehr wenige Tickets aufgegeben wurden und dies wahrscheinlich einem geringen Benutzeraufkommen geschuldet ist.

Er: Richtig ruhig heute, hehehe. Habt Ihr die alten Maschinen in den Urlaub geschickt?

Ich: Ja - ist ruhig heute. Du solltest aber nicht so von den Sachbearbeiterinnen sprechen!

*muahahahaha*

So eine Vorlage muss man einfach volley nehmen und verwandeln.
Das Leben ist schön.

Dienstag, Juli 01, 2008

Nur so ein Gefühl

Demnächst wird mein geschätzter Kollege zu einem Urlaub Sprachaufenthalt für sechs Wochen nach Australien reisen. Sicherlich wird er mir dann auch eine Ansichtskarte schreiben:


Lieber PePe,

habe bereits mit Suppenschildkröten im Great Barrier Reef Schildkrötensuppe gekocht, mit den Aborigines ein paar Didgeridoos geraucht und aufsehenerregende Showkämpfe gegen ein paar Kängurus gewonnen.

Bin übrigens gerade am Ayers Rock dabei, mir die Eier zu schaukeln.

Sprachkurs läuft prima - also fuck you.



(Irgendwas in der Art erwarte ich - irgendwie sowas)

Mittwoch, Juni 25, 2008

Totalverweigerer!

Nein - ich werde nicht über das heutige Halbfinalspiel schreiben.

ICH WERDE ES MIR ANSEHEN - und zwar jetzt gleich!

Aber erst wird sich eingestimmt.

Eben mal schnell in die Patriotentracht geschlüpft,
das Gesicht mit den Nationalfarben bepinselt,
ein vorsorglich kalt gestelltes Bierchen angezapft
und schon mal die wichtigsten Schlachtrufe ins Gedächtnis gerufen.

So könnte es was werden ...


... ein Abend mit der Familie vor dem Fernseher und richtig schön die Sau rauslassen.
Herrlich!

Aber schreiben werde ich darüber nicht - ich habe schließlich besseres zu tun.

Montag, Juni 23, 2008

Fast ein Jahr - fast ein Jahr

Fast habe ich es ein Jahr ausgehalten - so ganz ohne bloggen.

Na ja, so richtig ausgehalten habe ich es nicht.
Aber weil ein Jahr so ein markanter Zeitraum ist, möchte ich den Zauber erhalten.

Deshalb werde ich wohl auch am 01. Juli 2008 den ersten Blogeintrag nach einem Jahr (Zwangs-) Pause veröffentlichen.

Kinder, was bin ich aufgeregt.

Ihr könnt es ja schon mal den anderen erzählen.
Vielleicht erinnert sich der Eine oder die Andere ja noch an mich.

Bis in 7 Tagen !!!


(Kann es sein, dass ich mit diesem Blogeintrag gerade einen marketing-technischen Fehler begangen habe ?! - Ich fühle mich komisch !)

Sonntag, Juli 01, 2007

Arschbombe - abtauchen - auftauchen

Umschreibt wohl ziemlich passend mein derzeitiges Schaffen. Leider hat dies mit Urlaub im/am Meer nichts zu tun.

Arschbombe
Absolut passend scheint der alte Spruch "operativer Wirbelsturm ersetzt geistige Windstille" zu sein. Die externe Software-Truppe hat mächtig Druck bekommen und macht dabei eine Menge ungeschickter Fehler.

Ein Patch jagt den nächsten und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass keiner von denen ausreichend getestet ist.

Wie sonst ist es zu erklären, einen Hotfix zur Korrektur des Hotfixes zu liefern, der unbedingt und sofort in der Produktion eingespielt werden muss.

Sonntagsarbeit statt Kaffee, Kuchen und Formel 1.

Abtauchen
Krisensitzungen wechseln sich mit Betriebsberichten ab - CodeReviews und Risikolisten geben sich ein Stelldichein. Eine wahre Folter für einen Entwickler, der irgendwie und völlig unschuldig in ein Betriebsteam geraten ist.

Und zwischendurch noch pauken für die Zertifizierungsprüfung, Architektur für ein Software-Produkt entwerfen und ...

... ach ja, Familie gibts ja auch noch.
Und da wird morgen jemand abtauchen. Damit sollte sich zumindest die private Situation mehr und mehr entspannen.

Auftauchen
Gottseidank habe ich Kollegen, die es verstehen, den Stress des Büroalltags wieder auszugleichen.

Neulich während eines Supportcalls:
"Wissen Sie Frau XXX - wahrscheinlich ist der Techniker noch nicht aufgetaucht weil er noch genügend Sauerstoff in der Flasche hat."

Muahahahahah!


Obwohl es manchmal doch sehr an die Substanz geht - ich liebe meinen Job.
Ehrlich - auch wenn sich das im Moment nicht wirklich so anhört.

Sonntag, Mai 27, 2007

Gewohnheiten

Lady Waterkant hat mich aus meinem Blogger-Dornröschenschlaf geweckt und mir dieses Stöcken an den Kopf geworfen:

1.Weißt Du, wie man die BH-Größe misst?
Selbstverständlich! Wenn schon der Schatten mehr als zwei Kilogramm wiegt, sind die Hupen mächtig groß.

2. Was ist Deine Lieblingseissorte?
SchokoWalnussVanilleAmaretto.

3. Welche 3 Dinge hast Du immer bei Dir, wenn Du unterwegs bist?
Meinen Geldbeutel - obwohl der chronische Mangelerscheinungen hat.
Meinen Schlüsselbund - obwohl der viel zu groß für meine Hosentaschen ist.
Mein Handy - obwohl ich damit meist nur Radio höre.

4. Rechts- oder Linkshänder?
Rechtshänder, demnach weniger intelligent - wenn man der Wissenschaft glauben darf.

5. Welche Zeitungen und/oder Magazine hast Du abonniert?
Keine für mich privat. Von meinem Chef habe ich ein paar Entwickler-Zeitschriften bekommen.
Rettet die Wälder!

6. Redest Du mit Deinen Blumen?
Ja. Jede bekommt eine selbstgeschriebene Grabesrede, wenn ich sie feierlich im Bioabfall bestatte.
Ich habe wirklich keinen grünen Daumen und überhaupt kein Glück mit Pflanzen.

7. Kennst Du die richtigen Namen Deiner E-Mail-Freunde?
Ich habe keine Freunde. Zumindest keine, die ich nur per eMail kenne.

8. Hattest Du mal ein pinkfarbenes Kleidungsstück?
Nein! Aber ich hatte mal knallrote Jeans mit jeder Menge Reißverschlüssen aufgenäht.

9. Beißt Du Dir in die Lippe, wenn Du nervös bist?
Nein. Ich beiße immer andere in die Lippen wenn ich nervös bin.

10. Frühaufsteher oder Nachteule?
Eine Nachteule, die früh aufstehen muss. Macht mir aber derzeit noch nicht so viel aus.
Mein Spruch hierzu: Schlafen kann ich, wenn ich in Rente bin.

11. Kannst Du einen BH mit nur einer Hand öffnen?
Dafür wurde ich in meiner Sturm- und Drang-Zeit von Frauen geliebt und von deren Freunden gehaßt.
Mit ein bisschen Übung würde ich das heute vielleicht auch noch hinbekommen.

12. Loft, Villa, Bauernhaus oder einfach nur Wohnung?
Ich bewohne ein beschauliches Einfamilienhaus. Das kostet mich zwar ein Vermögen; dafür habe ich aber keine Nachbarn drunter oder drüber.

13. Wie trinkst Du Deinen Kaffee?
In der Regel aus einer Tasse. Wenns sein muss aber auch aus einem Eimer.

14. Weißt Du das Alter Deiner Eltern?
Wenn ich ehrlich bin muss ich immer wieder nachrechnen.

15. Schau nach rechts, was siehst Du?
Meinen Drucker.

16. Kaust Du auf Bleistiften oder Kulis rum?
Das habe ich aufgehört, als ich mit mit tinteverschmiertem Mund vor der Klasse eine Rechenaufgabe an der Tafel lösen sollte.
Peinlich - peinlich - peinlich.

17. Wenn auf einer Tür steht ‘ziehen’, drückst Du trotzdem?
Nein. Würde in den allermeisten Fällen wohl auch nichts bringen.

18. Riechst Du an anderen Menschen?
Nicht allzu offensichtlich. Eher so im Vorbeigehen. Schweißgeruch macht mich fertig. Dezent parfürmiert regt mich an.

19. Spielst Du ein Instrument?
Früher hätte ich geantwortet: Backpfeife, Darmflöte und Arschgeige.
Heute antworte ich: So ein bisschen Gitarrenklimpern. Für´s Lagerfeuer und bierseelige Abende mit Freunden reicht es.


Ich werfe das Stöckchen lieber nicht weiter, weil ich dafür schon mal mächtig Ärger bekam. Wer möchte, kann sich gerne bedienen.